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Kontakte knüpfen: So geht das kleine 1×1 des Smalltalk
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Kontakte knüpfen: So geht das kleine 1×1 des Smalltalk

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Wer im Berufsleben Kontakte knüpfen will, sollte die Regeln des Smalltalk beherrschen. Wie gelingt ein Gespräch mit völlig fremden Menschen? Hier findest du unsere Checkliste.

Smalltalk als Gesprächseinstieg

Fremde Menschen ansprechen ist nicht einfach, aber Smalltalk kann den Einstieg erleichtern – als zwanglose Annäherung, um Kontakte zu knüpfen. Aber wie geht man das an?

Auch bei Smalltalk gilt: Gemeinsamkeiten verbinden. Bei einer Veranstaltung verbindet dich z. B. das Thema des Events mit den anderen. Der Pausenplausch kann aber auch ein ganz allgemeines Thema haben. So kannst du z. B. ein Gespräch beginnen mit: „Der Kaffee ist hervorragend, möchten Sie auch eine Tasse?“ Wichtig beim Smalltalk ist, dass du nicht zu persönlich wirst. Absolute No-Gos sind Einstiege wie: „Wo haben Sie denn den Brillantring her, der war sicher nicht günstig!“

Humor kann funktionieren, wenn er sanft dosiert wird. Eine witzige Bemerkung, eine Geste oder deine Mimik kann das Eis brechen.

Ergeben sich durch den Smalltalk gemeinsame Gesprächsthemen, die es lohnt, zu vertiefen, tausche unbedingt Kontaktdaten aus für ein späteres Treffen.

Smalltalk 1×1 – Kontakte knüpfen leicht gemacht

Die wichtigsten Punkte, auf die du beim Smalltalk achten solltest, damit du das Gespräch am Laufen hältst:

  • Achte auf einen leichten und zwanglosen Einstieg.
  • Ein Lächeln erleichtert die Kontaktaufnahme.
  • Meide Gesprächsthemen wie Politik, Religion, Krankheiten und alles Diskriminierende hat sowieso in keinem Gespräch etwas zu suchen.
  • Halte Blickkontakt und signalisiere deinem Gegenüber somit, dass du ihm oder ihr deine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkst.
  • Achte auf ein ausgewogenes Gespräch, in dem beide Seiten zu Wort kommen. Wenn du deinen Gesprächspartner nur zutextest, wird er schnell das Weite suchen.
  • Mit offenen Fragen kannst du das Gespräch im Fluss halten. Nutze dafür W-Fragen: Woher, wozu, wie, weshalb …
  • Vermeide Fachchinesisch, denn sonst bekommt dein Gegenüber schnell das Gefühl abgehängt zu werden. Vermittle nicht den Eindruck, dass es dir egal ist, ob die Leute verstehen, wovon du sprichst.
  • Finde Gemeinsamkeiten, z. B. das Thema des Workshops oder Hobbys, denn so steigen die Chancen, dass das Gespräch für beide Seiten interessant ist.
  • Halte dich an die Bedeutung von Smalltalk (engl. „kleine Unterhaltung“) und nimm dein Gegenüber nicht zu lange in Beschlag. Gibt es Themen, die du mit deinem Gesprächspartner weiterverfolgen willst und beruht dies auf Gegenseitigkeit, dann könnt ihr euch erneut verabreden.

Du siehst, wenn du dir ein paar Regeln zu eigen machst, kannst du jederzeit zwanglos mit fremden Menschen ins Gespräch kommen. Damit wirkst du immer sympathisch und wer weiß, vielleicht ergeben sich über den Smalltalk hinaus interessante Kontakte, die sich vertiefen lassen. Denn es stimmt schon, dass Smalltalk alles andere ist als oberflächliches Geplauder.