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Tipps für Gründer: Die drei Phasen des Entrepreneurships

Du überlegst, ob du mit deiner Geschäftsidee ein Start-up gründen sollst? Und du fragst dich, ob du das Zeug zum Entrepreneur hast? Wir geben dir nützliche Tipps und beleuchten für dich die drei Phasen des Entrepreneurships!

Phase 1: Challenge-Stage

Als „Phase der Herausforderung“ dient die erste Phase dazu, sich klarzumachen, dass Kunden selten auf neue Angebote warten. Ein eingespieltes System aus Angebot und Nachfrage beherrscht bereits den Markt. Hier kommst du als Herausforderer mit neuen und innovativen Ideen ins Spiel, um den Markt aufzurütteln. Betrittst du also als Entrepreneur neu die Gründerszene und willst die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen, musst du wesentlich besser sein als die Konkurrenz. Darum sollte es dein Ziel als Gründer sein, doppelt so gut, aber halb so teuer zu sein. Überzeuge deine Zielgruppe nicht nur durch bessere Leistungen, sondern auch ökonomisch. Bei der Ausgestaltung des Produkts und der Customer Journey helfen dir folgende aufeinander aufbauende Punkte:

  1. Lerne die Bedürfnisse deiner künftigen Kunden durch Beobachtung und Umfragen kennen und verstehen.
  2. Formuliere auf Schritt 1 aufbauend Probleme / Erkenntnisse so, dass du daraus Lösungen ableiten kannst.
  3. Brainstorming: Generiere so viele Lösungsansätze wie möglich.
  4. Entwickle eine schnelle Skizze als Prototyp deiner Lösung.
  5. Teste den Prototyp, indem du dir Feedback von potenziellen Kunden einholst.
Phase 2: Design-Stage

In dieser Phase geht es für dich als Entrepreneur darum, ein wertschaffendes Geschäftsmodell zu entwickeln. Strebst du ein gemeinnütziges Unternehmen an, musst du sicherstellen, dass deine Kosten gedeckt werden. Arbeitest du gewinnorientiert, geht es für dich darum, Strukturen aufzubauen, die nachhaltig Gewinne sichern. Kurz und knapp: Hier kommt zum Kundennutzen nun die Wirtschaftlichkeit deines Geschäftsmodells hinzu. Stelle dir die Frage: Wie kannst du neue Technologien nutzen, um eine effiziente Produktion zu garantieren und bessere Leistungen anzubieten? Klare Marktvorteile, ein Vorsprung vor Imitatoren, ein reduzierter Finanzierungsaufwand und eine Marketingstrategie: Das sind die zentralen Punkte eines guten Entrepreneurial Designs.

Phase 3: Contribute-Stage

Diese Phase baut auf deinem bereits entwickelten Geschäftsmodells auf. Als Entrepreneur hast du hier die Möglichkeit, Strukturen, die nach innen und außen wirken, aufzubauen und zu festigen. Gestalte dein Start-up so, dass deine Mitarbeiter sich mit dem Produkt und der Firmenphilosophie identifizieren und vollständig dahinterstehen. Versuche dahingehend gemeinsam mit deinen Mitarbeitern Prozesse zu etablieren, die zur Qualitätssicherung beitragen. Auch sollten sie den Kommunikationsbedürfnissen deiner Mitarbeiter sowie den administrativen Pflichten des Unternehmens gerecht werden.

Bedenke auch deine Außenwirkung. Kritikwürdiges Verhalten wird auf Social-Media-Plattformen schnell bestraft. Achte darum auf sensible Themen wie fairer Handel, Tierwohl, Umweltverschmutzung oder schlechte Produktionsbedingungen: Diese kannst du bei der Gestaltung deines Geschäftsmodells von vornherein berücksichtigen und eine Vorbildfunktion einnehmen. Sieh dein Unternehmen als einen verantwortungsbewussten Teil der Gesellschaft.

Du willst mehr Info zum Gründen?

EntrepreneurDann wirf einen Blick in „Das Start-up-Cockpit für Unternehmensgründer“ von Sven Ripsas. Hier findest du wichtige Hilfestellungen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen und der finanziellen Gestaltung. Außerdem erfährst du, wie du Marktvorteile für dich erkennst.

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Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Group, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

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