Der Start ins eigene Business: Bist du der Typ dafür?

Du willst den Sprung in die Selbstständigkeit wagen? Bevor du das tust, solltest du mit dir selbst einige Punkte klären. Wir zeigen dir ein paar davon.

Selbstständigkeit: Für viele bedeutet das Unabhängigkeit, Anerkennung, wirtschaftlicher Erfolg. Welche Motive für dich dahinterstecken, beruflich den Solo-Weg einzuschlagen, wissen wir nicht. Aber eins wissen wir: Bevor du startest, solltest du dir ganz genau überlegen, ob das denn auch das Richtige für dich ist. Und ob du das Ganze alleine oder mit Partnern aufziehen willst. Los geht’s mit ersten, ganz grundsätzlichen Überlegungen.

Raus aus der Komfortzone: Hab ich das Zeug dazu?

Dass du gerade im Lotto gewonnen hast oder nach zwei Wochen aus deinem ersten Job rausgeflogen bist, qualifiziert dich noch nicht zum Unternehmer. Bestimmte Charaktereigenschaften solltest du schon mitbringen, damit der Sprung in die Selbstständigkeit keine Bauchlandung wird:

  • Leistungsbereitschaft: Du solltest Spaß daran haben, Dinge anzupacken und richtig Gas zu geben. Und auch eine gewisse Neigung zu Macht und Prestige sind von Vorteil – auch damit muss man erstmal umgehen können, wenn man sie mal hat. Stehst du nicht gerne an vorderster Front, ist es vielleicht besser, wenn du dich in einem Unternehmen anstellen lässt.
  • Du glaubst, dass du Dinge bewegen kannst: Wer nicht davon überzeugt ist, sein Schicksal selbst in der Hand zu haben, und für die Ergebnisse seines Handelns ungern selbst Verantwortung übernimmt, für den ist der Weg in die Selbstständigkeit vielleicht der falsche.
  • Risikofreude: Die Angst davor, zu scheitern, ist für dich nicht so relevant wie die Aussicht, Erfolg zu haben. Du bist bereit, dich finanziell und persönlich zu engagieren, ohne das Ergebnis auch nur im Ansatz zu kennen.
  • Soziale Kompetenz: Als Unternehmer bist du keine Insel. Du musst beispielsweise Banken überzeugen, dir Geld zu geben. Du musst dir eventuell Partner ins Boot holen und mit ihnen zusammenarbeiten. Und schließlich Kontakte zu Kunden aufbauen und halten. Wer eher menschenscheu ist und über kein ausreichendes Maß an Empathie verfügt, sollte vom eigenen Laden lieber die Finger lassen.

Besser alleine oder doch lieber im Team?

Ist die Entscheidung gefallen, dass du dein eigener Chef sein möchtest, steht als nächstes die Frage im Raum, ob du dich mit jemandem zusammentun willst. Das bietet sich besonders in den Bereichen an, in denen unbedingt verschiedene Kompetenzen gebraucht werden, die sich selten in einer Person finden – diejenigen, die kreativ sind und die großen Visionen haben, sind nicht unbedingt immer die großen Techniker. Auch sollte man in Sachen BWL und Unternehmenssteuerung jemand mit Ahnung an Bord haben.

Klar, der Gewinn und die Lorbeeren gehören dann nicht mehr nur dir alleine. Andererseits musst du auch nicht die ganze Verantwortung tragen und auch nicht alle Entscheidungen alleine treffen. Wichtig bei der Partnerwahl ist die gemeinsame Basis: Haben wir gemeinsame Ziele? Stimmt die Chemie zwischen uns? Aber auch die Unterschiede: Verfügen wir über komplementäre Talente, die sich gegenseitig ergänzen? Zwei Visionäre, für die Finanzkennzahlen böhmische Dörfer sind, werden die Karre vermutlich nach kürzester Zeit vor die Wand fahren.

Du fühlst dich startklar? Dann wartet Step 2 auf dich: Der Business Plan. Anleitung dazu findest du im gleichnamigen Buch von Bernhard Plum.

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