Crowdfunding

Crowdfunding: So finanzierst du dein Start-up

Die Frage nach der Finanzierung stellt sich für jeden Firmengründer, Start-ups bilden hier keine Ausnahme. Eine besondere und vielversprechende Möglichkeit für Start-ups ist das Crowdfunding. Und genau das stellen wir dir heute vor!

Crowdfunding – was ist das eigentlich?

Über Crowdfunding lassen sich Projekte, Produkte und eben auch Start-ups finanzieren. Und zwar durch Unterstützer von außerhalb: der Crowd. Du wendest dich auf der Suche nach Geld also direkt an die breite Öffentlichkeit, um Interessenten für dein Vorhaben zu gewinnen. Im besten Fall wird dein Start-up dann gemeinschaftlich finanziert.

Wie läuft Crowdfunding ab?
  1. Stelle dein Start-up vor

Um einen Aufruf zu starten, suchst du dir eine Plattform wie z. B. Startnext oder Kickstarter, auf der du dein Start-up vorstellst. Videos machen sich hier besonders gut, auch aussagekräftige Bilder und Texte, die deine Idee illustrieren, sind wirkungsvoll. Wichtig ist, dass du authentisch bist und deine Ziele transparent darlegst:

  • Was ist dein Finanzierungsziel?
  • Über welchen Zeitraum sammelst du Geld?
  • Welche Gegenleistungen bekommen Unterstützer mit Erreichung des Ziels?

Wichtig: Die Idee hinter deinem Start-up, z. B. ein Produkt, sollte ausgereift sein. Klingt dein Vorhaben wie ein Luftschloss, wirst du kaum Unterstützer finden.

  1. Rühre die Werbetrommel

Mache auf dich aufmerksam und überzeuge die Crowd. Am besten hast du dafür auch schon deine Zielgruppe bestimmt und kannst so die passenden Social-Media-Kanäle auswählen. Auch eine SEO-optimierte Webseite ist ein großes Plus. Hast du hier schon viele Informationen zu deinem Start-up zusammengetragen, kannst du darüber glaubhaft deine Vision vermitteln. Auch hier ist das Stichwort: Authentizität.

  1. Finanzierungsziel erreicht – und nun …?

Hast du mit Crowdfunding dein Fundingziel erreicht, bekommst du das Geld von der Plattform deiner Wahl ausgezahlt und kannst dich an die Umsetzung deines Projekts machen. Beachte: Solltest du das Finanzierungsziel nicht erreichen, geht in den meisten Fällen das Geld zurück an die Unterstützer.

  1. Nach der Umsetzung …

… dürfen sich deine Unterstützer auf die versprochene Gegenleistung freuen. Das kann ein fertiges Produkt sein, ein kleines Dankeschön oder auch ein Anteil am Unternehmen, je nachdem, für was du dich bei deinem Aufruf entschieden hast.

Vorteile von Crowdfunding

Ein Vorteil von Crowdfunding ist, dass du kostengünstig und flexibel an Kapital kommst, und das ohne hohen bürokratischen Aufwand. Gleichzeitig gewinnst du mit den Unterstützern „Markenbotschafter“, die anderen Menschen von deinem Start-up erzählen und dein Produkt weiterempfehlen. Immerhin haben sie dein Projekt unterstützt und vielleicht sogar mit dir mitgefiebert. Im Idealfall bekommst du sogar Feedback von deiner Crowd zu deinem Produkt und kannst dieses direkt in die Entwicklung einfließen lassen.

Mehr Tipps für Gründer

CrowdfundingIm Fachbuch „Finanzierung für Start-ups und junge Unternehmen“ findest du weitere Tipps zu Finanzierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus erfährst du auch, wie du einen Businessplan erstellst und deine Preise kalkulierst.

 

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Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Group, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

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