Besser selber Chef? Unternehmer sind immer auch Verkäufer

Für andere arbeiten ist nicht deins, du bist eher der Typ „selbst ist der Mann“? Dann ist das Abenteuer Selbstständigkeit ja vielleicht goldrichtig für dich. Doch Vorsicht – die Freiheiten, die der eigene Laden bietet, müssen auch verdient werden. Dass nine-to-five da flachfällt, sollte klar sein. Dass aber eine coole Idee nicht reicht um durchzustarten, vergessen viele in der Anfangseuphorie. Andere müssen überzeugt werden, sei es, Geld in deinen Laden zu investieren. Oder dich bei deinem Business zu unterstützen. Ergo: Du musst raus und deine Idee anderen verkaufen.

Selbstständigkeit heißt auch: Reden, reden, reden

Dafür braucht’s zunächst mal eins: Kommunikationsfähigkeit. Du bist der Tüftler und Denker und dein Produkt ist klasse? Schön, aber um erfolgreich zu sein braucht es darüber hinaus jede Menge rhetorischer Skills. Du musst Banken auf deine Seite bringen und deine Eltern. Mitarbeiter und Lieferanten überzeugen, auf dich zu setzen. Und letztlich auch die potenziellen Kunden, die deinen Laden in Massen stürmen und dir dein Produkt aus den Händen reißen sollen. Wird dir das zu viel, kannst du dir natürlich auch einen Partner ins Boot holen, der für euer Business die Rampensau gibt. Doch auch der will erstmal überzeugt werden. Wer also auf Reden und Verkaufen so gar keinen Bock hat, sollte sich vielleicht doch nochmal überlegen, ob das mit der Selbstständigkeit so eine blendende Idee ist.

Mehr davon? Gibt’s hier: „Erfolgreiche Existenzgründung“, Reinhard Bleiber

Team Karriere Boost

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