Sauber versenkt: Die Klassiker der peinlichen Situationen

Peinliche Situationen suchen uns alle im Lauf des Berufslebens heim. Wir beleuchten zwei Klassiker und zeigen dir, wie du mit ihnen umgehen kannst.

Deine erste Messe. Der Abteilungsleiter steht vor dir und begrüßt dich mit Namen. Du ihn nicht. Weil du ihn nicht mehr weißt. Und jetzt irgendwie versuchst, dich da raus zu lavieren. Hektische rote Flecken, heftiges Gestikulieren und Kurzatmigkeit inklusive. Macht es alles nicht besser. Oder: Das Geschäftsessen läuft gut. Alle unterhalten sich blendend und auch du legst einen klasse Auftritt hin. Bis du das Glas Rotwein mit Anlauf auf das weiße Hemd deines Sitznachbarn fegst. Auch nicht cool. Wir kennen sie wohl alle: peinliche Situationen, in denen wir am liebsten im Erdboden versinken würden. Weil das nicht geht, müssen andere Rettungsmaßnahmen her. Wir geben dir ein paar Tipps, wie du trotz Fehltritten einen kühlen Kopf behältst.

Name weg – was tun?

Es ist der Klassiker bei der Begrüßung: Der Name deines Gegenübers fällt dir einfach nicht mehr ein. Oder dir fällt zwar ein Name ein, du bist dir aber nicht sicher, ob er stimmt. Was tun? Bei kürzeren Wortwechseln kann man sich ganz gut um die Nennung eines Namens herummogeln – meistens fällt das auch nicht weiter auf. Geht das Gespräch über einige Begrüßungsfloskeln hinaus, solltest du allerdings Farbe bekennen. Frag in solchen Fällen einfach nach. Natürlich ist es nicht gerade schmeichelhaft, wenn man einen Namen vergisst. Aber noch schlimmer ist es, wenn man gar nicht nachfragt, obwohl es offensichtlich ist. Das signalisiert grobes Desinteresse. Hast du nachgefragt, walz die ganze Sache nicht weiter aus. Ein kurzer Hinweis auf dein katastrophales Namensgedächtnis ist noch erlaubt. Weitschweifende Erklärungen, warum dir das jetzt passiert ist, machen die ganze Sache für beide Seiten dann aber noch schlimmer.

Das berühmt-berüchtigte Weinglas

Zweites Beispiel: Beim Empfang verschüttest du Rotwein auf das Business-Hemd deines Gegenübers. Dabei ist erstmal ganz wichtig: Jetzt nicht in Panik verfallen. Schrubbe nicht hektisch am Hemd des Begossenen herum, kippe nicht den Salzsteuer über ihm aus. Damit machst du alles nur noch schlimmer. Besser: Entschuldige dich für das Versehen und sag, dass es dir leidtut. Bitte das Personal um Hilfe. Es ist sicherlich nicht das erste Glas Wein, das dort verschüttet wurde – sie wissen, was zu tun ist und sind vermutlich auch gut darin, die Situation zu entschärfen. Danach kannst du Hilfe anbieten. Etwa: „Kann ich noch irgendetwas für Sie tun?“ Oder: „Möchten Sie irgendwo hingebracht werden?“ Wenn sich die Wogen geglättet haben, solltest du vorschlagen, die Reinigungskosten zu übernehmen. Halte dich hier kurz und diskutiere nicht. „Selbstverständlich übernehme ich die Reinigungskosten“, wird in den meisten Fällen abgelehnt oder höflich übergangen. Lass es damit gut sein.

Natürlich gibt es noch viele andere schöne Gelegenheiten, sich so richtig zum Obst zu machen. Oder sich selbst richtig fies bloßzustellen. Die häufigsten peinlichen Situationen und wie man jeweils am besten damit umgeht, hat Matthias Nöllke in seinem TaschenGuide „Peinliche Situationen meistern“ beschrieben. Absolut hilfreiches Must-Have für alle, die auf dem Business-Parkett unterwegs sind!

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