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Dresscode am Arbeitsplatz: Thank God it´s Friday
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drei Frauen im Anzug

Dresscode am Arbeitsplatz: Thank God it´s Friday

 Anja Merklin-Wendle
Anja Merklin-Wendle
Content Managerin

„Come as you are“, oder „Business Casual“: Wer falsch gekleidet aufkreuzt und sich unter Smart Casual und Casual Friday nichts vorstellen kann, ist wahrscheinlich keine Stilikone. Damit du dich vor der nächsten Veranstaltung bei der Kleiderfrage sicherer fühlst, geben wir Tipps zum Dresscode im Business-Kontext.

Wer auch am Arbeitsplatz mit stilvoller Garderobe glänzen will, sollte ein paar gängige Kleidungsstile kennen, die häufig wie selbstverständlich verlangt werden. Neben dem klassischen Business-Outfit für Männer und dem Business-Outfit für Damen gibt es aber noch einige andere Dresscodes, die du im Business-Kontext kennen solltest.

Dresscode Business Casual

Ist Business Casual gefragt, dann liegt das Outfit irgendwo zwischen Business Dresscode und Freizeitkleidung. Das Outfit sollte so bequem sein, dass man es ein paar Stunden im Flugzeug oder beim Geschäftsessen aushält, aber dennoch gepflegt und maximal elegant auf Geschäftspartner wirken.

„Entspanntes“ Business Outfit ist häufiger bei Veranstaltungen außerhalb, Firmenessen oder Meetings ohne Chefetage gefragt. Dabei können Männer zwar auf die Krawatte, nicht aber auf den Anzug verzichten. Alternativ passen auch Stoffhose, Hemd und Sakko. Damen können an der Grenze zwischen elegant und leger zu einer klassischen Bluse und lockerem Blazer greifen und diese mit einer Stoffhose, gradlinigen Röcken oder Kleidern kombinieren. Die Farbwahl sollte jeweils gedeckt sein. Auf jeden Fall sollten die Jeans, Sandalen aber auch der Hosenanzug oder das Kostüm im Schrank bleiben. Bei den Accessoires oder dem Make-up ist weniger oft mehr.

Dresscode Casual oder Smart Casual

Wer im Rahmen einer Geschäftsreise zu einem ungezwungenen Anlass oder zu einer Freizeitveranstaltung eingeladen ist, sollte auch nicht zu elegant und damit overdressed erscheinen. Bei der Dresscode-Vorgabe Casual gilt es, ein lockeres und alltagstaugliches, aber gepflegtes Outfit mit Stil zu finden. Dabei dürfen es auch gepflegte Jeans, Pullis, Stoffhosen, buntere Kleider (Damen) oder Sneakers sein. Modeschmuck ist erlaubt, nicht jedoch Shorts, Jogginghosen, Loungewear oder ein freizügiges Dekolleté.

Bei Smart Casual oder „Come as you are“ ist ebenfalls die gehobene Alltagskleidung mit schickem Akzent erwünscht. Werden Afterwork Partys direkt nach dem Arbeitstag besucht, ist ein gelockerter Business-Style gemeint. Dieser Dresscode meint: Komm so wie du bist nach Büroschluss vorbei, ein Kleidungswechsel ist nicht notwendig. Wer von zuhause kommt, sollte aber dennoch nicht in der Jeans auflaufen. Zu Smart Casual zählen Outfits, die man zu einem Meeting, aber auch bei einem Drink in der Innenstadt oder einem Networking-Treffen tragen kann, z. B. Business Look ohne Krawatte, Stoffhosen, Röcke, Blusen, Blazer, aber auch Pullover und Cardigans aus hochwertigen Stoffen. Ein Smart Casual Dresscode findet sich oft im kreativen Umfeld, z. B. in Marketing- oder Designagenturen.

Thanks God it’s Friday

Beim Casual Friday geht es lässiger zu, schließlich naht das Wochenende. Ursprünglich, damit die Mitarbeiter nach Büroschluss keine Zeit fürs Umziehen verschwenden müssen, erkannte man bald, dass Hierarchien mit weniger förmlicher Kleidung abgebaut wurden und die Arbeitsatmosphäre zwangloser wurde. Je nach Branche und Unternehmen ist die Bandbreite des Casual Friday sehr unterschiedlich und reicht von Polohemden über T-Shirt, von Chinohose bis Jeans, von Rock bis Sommerkleid. Um einen Fauxpas zu vermeiden, sollte man aber auch am Casual Friday nicht allzu salopp im Büro erscheinen.

Übrigens: Auf Messen und beim Vorstellungsgespräch gelten besondere Regeln für den Dresscode.

Und wenn ein Unfall beim Mittagessen passiert?

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