Dress for success: Kleiderordnung auf Messen

Dein erster Auftritt auf der Messe steht an und die Spannung steigt. Du vereinbarst bereits fleißig Termine, hast dich schon um dein Hotelzimmer und das Zugticket gekümmert und die Messe-App auf dein Smartphone geladen. Was dir noch nicht ganz klar ist: Was ist das passende Messe-Outfit?

Dresscode fürs Messe-Outfit: Es kommt auf die Veranstaltung an

Bevor du deinen Kleiderschrank durchwühlst oder ein brandneues Business-Outfit einkaufen gehst: Erkundige dich – bei Kollegen oder bei Bekannten, die in der gleichen Branche arbeiten – nach dem generellen Dresscode auf der Messe. Während du auf Industrie-Messen mit einem Hosenanzug oder einem schicken Businesskleid nichts falsch machen kannst, darf es beispielsweise auf Design- oder Lifestylemessen auch gerne etwas legerer sein. Außer, du willst unbedingt für ein Mitglied der Geschäftsführung gehalten werden. Hier gehen bei den Herren auch Polo-Shirts und schicke Sneaker. Die Damen dürfen sich beim Shoppen auch gerne in der etwas trendigeren Abteilung umschauen und auch etwas mehr Mut zur Farbe haben. Apropos Farbe: Hier kann es nicht schaden, das eine oder andere Teil in eurer CI-Farbe zu tragen. Dieses Detail wird unbewusst von allen wahrgenommen, die dich am Stand besuchen oder einfach nur vorbeilaufen – das signalisiert Verbundenheit und Loyalität gegenüber deinem Unternehmen.

Auch beim Messe-Outfit gilt: Du musst dich wohlfühlen!

Wie schon bei unseren Tipps für den allgemeinen Job-Dresscode gilt: Du musst dich in deinem Outfit gut fühlen. Was beim Messe-Outfit darüber hinaus eine Rolle spielt ist das Material und der Sitz der Kleidung. Du hast es den ganzen Tag mit Menschen zu tun und da sind Schweißflecken, riesige Knitterfalten und Presswurst-Kleidung No-Gos. Setze auf weich fallende, atmungsaktive Materialien, die weder zu eng noch allzu weit sind – egal, ob dein Outfit jetzt superseriös oder eher locker ist.

Pro-Tipp 1: die richtigen Schuhe

Klar, die Schuhe auf einer Messe sollten schick und vor allem sauber sein. Ebenso wichtig: Du solltest auch nach acht oder mehr Messestunden noch darin laufen können. Meistens geht es hektisch zu und falls du nicht alle Termine am eigenen Stand hast, schrubbst du ganz schön Kilometer. Und die solltest du einigermaßen schnell zurücklegen können, weil man auf Messen ohnehin immer spät dran ist. Messeerfahrene haben übrigens auch gerne ein zweites Paar Schuhe dabei. Denn nach einem Messemarathon schmerzen die Füße selbst in Sneakers oder Ballerinas. Da hilft es, einfach mal die Schuhe zu wechseln.

Pro-Tipp 2: Notfall-Equipment

Für uns ist folgendes auf Messen unverzichtbar – auch, um ein tadelloses Outfit und einen fitten Auftritt zu gewährleisten:

  • Für die Frauen: Ersatzstrumpfhosen! Zur Not kannst du damit auch Kolleginnen aushelfen – ihre ewige Dankbarkeit ist dir gewiss
  • Blasenpflaster – falls die Schuhe neu sein sollten
  • Kopfschmerztabletten
  • Halspastillen – Dauerreden und trockene Messehallenluft sorgen allzu schnell für Heiserkeit
  • Minzdrops für frischen Atem
Team Karriere Boost

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