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Business-Abkürzungen: So entzifferst du sie richtig!
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Business-Abkürzungen

Business-Abkürzungen: So entzifferst du sie richtig!

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Buchstabensalat in der E-Mail – das kommt vor. ASAP, FYI, btw. usw.: Du fühlst dich lost in translation? Wir verraten dir, welche Bedeutungen sich hinter solchen Business-Abkürzungen verbergen!

Business-Abkürzungen – ein Sprachuniversum für sich

Bürosprache hat ihre Eigenheiten und in Unternehmen entwickelt sich oft ein eigener Jargon. Auch bei der Verwendung von Business-Abkürzungen. Nutzt du sie auch, gehörst du dazu! Dafür musst du sie aber erst einmal verstehen.

ASAP: Wenn du das in einer Mail liest, macht dir dein Kollege oder Auftraggeber Dampf unter dem Hintern. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚as soon as possible‘, übersetzt heißt das: So schnell wie möglich. Jetzt heißt es, sich ranhalten oder im Zweifel noch einmal prüfen, ob es wirklich so dringend ist. Denn von so einer Formulierung solltest du dich nicht unter Druck setzen lassen.

btw: Diese Abkürzung bedeutet schlicht und einfach ‚übrigens‘, auf Englisch: By the way. Sie wird gerne genutzt, um eine zusätzliche Information anzuhängen, die mit der eigentlichen Nachricht nichts zu tun hat.

C. t. / S. t.: Diese Business-Abkürzung wird vor allem dann in Mails oder Schreiben verwendet, wenn es um Anlässe wie Geschäftsessen geht. C. t. (cum tempore) stammt aus dem Lateinischen und bedeutet, dass du mit einer Verspätung erscheinen darfst. S. t. (sine tempore) hingegen verlangt, dass du pünktlich zu erscheinen hast.

EOB: Erhältst du eine Mail mit der Abkürzung EOB, dann meint dies: End of Business. Hier wird dir also ein Stichtag gesetzt, bis wann der Auftrag erledigt sein soll.

EOM: Wenn eine Mail nur Text in der Betreffzeile enthält, steht oftmals das Kürzel EOM am Ende der Nachricht, denn genau das bedeutet es: End of Message – Ende der Nachricht, in der Mail selbst steht kein weiterer Text.

FYEO: Nur für deine Augen bestimmt („For your eyes only“)! Willst du den Absender der Mail also nicht verärgern, behältst du den Inhalt besser für dich.

IMO: Findest du diese Abkürzung in deiner Mail, will der Absender ausdrücken, dass es sich um seine eigene Meinung und nicht um Fakten handelt. Ausgeschrieben bedeutet es nämlich ‚in my opinion‘ („Meiner Meinung nach …“)

MfG: Wem der Hit von den Fantastischen Vier noch im Ohr klingt, weiß Bescheid: MfG bedeutet ‚Mit freundlichen Grüßen‘ und wird gerne am Abschluss einer Mail verwendet. Auch oft gesehen „LG“: Liebe Grüße.

Tba: Du hast eine Termineinladung bekommen und findest darin die Business-Abkürzung „tba“, dann heißt dies, dass Ort, Zeit oder Akteure noch nicht feststehen, du dir den Termin aber schon einmal vormerken sollst. Ausgeschrieben bedeutet es „to be announced“.

TBH: Liest du das, kannst du dich drauf einstellen, eine ehrliche Meinung serviert zu bekommen. TBH bedeutet ‚to be honest‘, auf Deutsch: Um ehrlich zu sein.

THX: Hier schickt dir jemand ein ‚Danke‘ – ‚thanks‘. Diese Abkürzung sollte aber gerade im Business-Bereich nur unter sehr guten Kollegen verwendet werden.

Business-Abkürzungen sparsam verwenden

Wie für vieles gilt auch hier: Alles in Maßen. Nutze Business-Abkürzungen nicht übermäßig, sonst geht schnell die persönliche Note verloren. Achte außerdem darauf, dass du bei der Kundenkommunikation nicht aus Gewohnheit auf solche Abkürzungen zurückgreifst. Das wirkt unprofessionell und ist in den allermeisten Fällen ein klares No-Go.