Unangenehme Fragen im Bewerbungsgespräch

Ja, die Prüfungen waren hart. Du hast wochenlang die Tage und Nächte durchgelernt, deine Freunde erinnern sich nur noch dunkel an dich und an Freizeit war kaum mehr zu denken. Aber: Jetzt ist es geschafft, den Abschluss hast du in der Tasche. Jetzt heißt‘s erstmal Entspannen. Vielleicht eine Reise, ein bisschen jobben, das Leben genießen. Frisch erholt und hoch motiviert machst du dich dann ein, zwei Monate später an die Bewerbungen – um kurz darauf hart in der Realität anzukommen. Entweder du bekommst gar keine Antwort, kassierst eine Absage nach der anderen oder merkst im Bewerbungsgespräch, dass du in diesem Unternehmen ganz bestimmt nicht arbeiten möchtest. Beim ersten erfolgversprechenden Bewerbungsgespräch bleibt das nicht unbemerkt:

„Die Prüfungen sind doch schon eine Weile her – warum haben Sie denn bisher noch keine Anstellung gefunden?“

So sammelst du Pluspunkte im Bewerbungsgespräch

Hier gilt: Ehrlichkeit sticht. Auszeiten nach dem Studium sind völlig legitim, man muss nur glaubwürdig bleiben. Zwei Monate Work & Travel? Die Zeit für Weiterbildungen genutzt? Auf Selbstfindungstour durch Asien? Akzeptiert. Und: Wer bereits überdurchschnittlich lange nach einem Job sucht, sollte das am besten zu Beginn gleich offensiv ansprechen statt dann hektisch auf die Nachfrage zu reagieren. Mit dem Argument: „Chancen gab es durchaus, aber ich suche ja nicht irgendeinen Job“, wird man bei den meisten Personalern garantiert punkten.

P.S.: Mehr Tipps wie diese findest du in „101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch“ von Claus-Peter Müller-Thurau.

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