Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen: So findest du deinen Traumjob!

Du bist auf Jobsuche und fragst dich, wie du die besten Stellen findest? Dann solltest du auf Metasuchmaschinen setzen! Denn mit wenigen Klicks durchsuchen sie dutzende Jobbörsen und filtern passende Jobangebote für dich. Welche Anbieter es gibt und worauf du achten solltest, erfährst du hier!

Jedes Jobportal bietet eine unterschiedliche Vielfalt an Jobs und hat seine eigene Usability, auf die man sich einstellen muss. Das mühsame Abklappern einzelner Portale muss aber nicht sein. Dafür gibt es Metasuchmaschinen, die Portale und Websites durchsuchen.

Metasuchmaschine – was ist das?

Kurz und knapp: Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die andere Suchmaschinen nach passenden Ergebnissen durchforstet. Sie hat also keinen eigenen Index, sondern bedient sich der Inhalte anderer Suchmaschinen. Als Job-Metasuchmaschine greift sie also auf unterschiedliche Jobbörsen zu, durchsucht Webseiten von Zeitungen, Universitäten, Personalvermittlungen oder der Agentur für Arbeit sowie Karriereseiten von Unternehmen.

Vorteil: Für dich heißt das, dass du dich bei der Jobsuche nicht mühsam durch einzelne Webseiten und Jobbörsen klicken musst, sondern relevante Ergebnisse gebündelt präsentiert bekommst.

Nachteil: Die Vielfalt an Daten, auf die Metasuchmaschinen zugreifen, bedeutet oft auch eine Fülle an Suchergebnissen. Je nach gesuchtem Jobprofil kann es also schwierig sein, zielgerichtet zu selektieren.

Welche Metasuchmaschinen gibt es?

Es gibt einige Metasuchmaschinen, die einen Blick lohnen. Wir haben die Wichtigsten für euch im Überblick:

Indeed: Eine der bekanntesten Metasuchmaschinen kommt aus den USA. Indeed ist mit einer Niederlassung in Düsseldorf auch in Deutschland vertreten. Sie durchsucht Jobbörsen, Personaldienstleistungsunternehmen, Verbände und Karriereseiten von Unternehmen.

Google for Jobs: Als eine Art Jobsuche innerhalb der Google-Suche fungiert Google for Jobs. Bei der Suchanfrage durchsucht Google Jobbörsen, Karriereseiten etc. und stellt sie in einer Box oberhalb der anderen Suchergebnisse dar. Über ‚Weitere Jobs anzeigen‘ gelangst du auf die eigentliche Jobseite und kannst mittels Filter deine Suchanfrage verfeinern.

Kimeta: Die Metasuchmaschine aus Darmstadt setzt auf KI-Unterstützung, semantische Suche und hat eine Dublettenerkennung. Laut eigenen Angaben hat Kimeta rund 2,5 Millionen Jobs zu bieten.

Joblift: Das Start-up-Unternehmen aus Hamburg kooperiert mit mehr als 100 Jobbörsen, darunter auch Stepstone, Monster oder azubi.de. Das Design ist nutzerfreundlich und Joblift verfügt über individuelle Filtermöglichkeiten.

Jobboerse.de: Die Metasuchmaschine kommt aus Wiesbaden und richtet sich vor allem an Techniker und Ingenieure sowie Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich. Dabei liefert sie rund 1,8 Millionen Stellenangebote.

Jobworld: Jobworld durchsucht etwa 50 Stellenbörsen, darunter so namhafte wie Monster, Stepstone oder Jobware.

Jobscanner: Der Fokus der Metasuchmaschine liegt auf Unternehmenswebseiten. Zwar durchsucht Jobscanner nur eine Handvoll, dafür aber große Namen wie die Deutsche Bahn, Henkel oder Bertelsmann.

Meta- oder einfache Suche?

Beschränkst du dich bei deiner Jobsuche auf eine Branche und hast ein enggestecktes Jobprofil, ist es manchmal hilfreicher, auf einschlägigen Jobbörsen zu schauen. Suchst du z. B. einen Job in der Buchhandels- und Verlagsbranche, bietet es sich an, gleich die Jobbörse des Börsenblatts zu nutzen. Ansonsten können Metasuchmaschinen eine echte Erleichterung sein und dich deinem Traumjob ein Stückchen näherbringen!

Team Karriere Boost

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