Bewerbungsgespräche: Die Frage nach dem Gehalt

Erfüllung, Spaß, Ehrgeiz – es gibt viele Gründe, warum du diesen oder jenen Job wahnsinnig gerne an Land ziehen möchtest. Und eben auch: die Kohle, ganz klar. Auch wenn Geld allein nicht glücklich macht: Misslicherweise benötigt man eben doch eine gewisse Summe, um die Grundbedürfnisse zu erfüllen. Idealerweise sogar ein bisschen mehr als das, schließlich wollen Urlaub, Freizeit und Hobbys auch finanziert werden. Du sitzt also mit diesem Wissen im Jobinterview und dann kommt sie zwangsläufig, die Frage nach dem Gehalt. Knifflig, besonders in den ersten Vorstellungsgesprächen. Deshalb hier ein paar Tipps.

Dein Marktwert – die unbekannte Größe?

Kenn deinen Marktwert, wenigstens einigermaßen. Bist du hier völlig blank, endet das Ganze im Ernstfall in nervösem Gestammel. Sprich mit Freunden, die einen ähnlichen Job haben. Informier dich im Internet, welches Gehalt für Berufseinsteiger in deiner Branche in etwa angegeben wird.

Nicht gleich unterkriegen lassen!

Und: Klar wird der Personaler erstmal insistieren, wenn du dich eher an der oberen Grenze orientierst. Es ist schließlich sein Job, im Sinne des Arbeitgebers zu argumentieren. Hier solltest du trotzdem nicht gleich einknicken. Wenn du schon im Vorstellungsgespräch so schnell nachgibst, könnte der Gedanke aufkommen, dass du auch bei den Interessen der Firma wenig Standfestigkeit zeigst und grundsätzlich eher den Kürzeren ziehst, wenn es hart auf hart kommt. Also lieber höher einsteigen, verhandeln und sich dann in der Mitte treffen.

Mehr lesen: „Vorstellungsgespräche“ von Uta Rohrschneider und Michael Lorenz

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