Der Knigge für die Online-Bewerbung: Post vom Feierbiest?

Anrede? Überbewertet. Orthographie? Was für Anfänger. Ok, wenn du deinem Kumpel auf Facebook einen witzigen Eintrag in die Timeline stellst, mag der durchgängig kleingeschriebene Monstersatz gerade noch gehen. Bei der Online-Bewerbung fällst du damit garantiert durch. Die sollte genauso aussehen als würdest du sie – Achtung, old-school – per Post an das Unternehmen deiner Wahl schicken.

Vor dem Senden: Check die Anhänge!

Und an dieser Stelle auch gleich noch ein paar ganz heiße Tipps: Auf die sorgsam eingescannten Zeugnisse, die du gerade in zweistelliger Anzahl angehängt hast, magst du ja zurecht mächtig stolz sein. Nachweise über deinen Uni-Abschluss und die Ausbildung zum Social Media Manager haben da ja auch durchaus ihre Berechtigung. Ob es nun auch noch Scans des Gabelstapler-Führerscheins und das einstmals hart erkämpfte Maschinenschreiben-Zertifikat sein muss, darf durchaus nochmal überdacht werden. Denn der Personaler, dessen Posteingang du mit deinem Unterlagen-Tsunami gerade gecrasht hast, wünscht dich gerade zum Mond.

Absender: Seriöser ist besser

Außerdem: Leg dir bei Bedarf doch einfach noch eine seriöse Mailadresse zu. Bei Anschreiben von feierbiest[a]provider.de werden die allerwenigsten Arbeitgeber freudestrahlend zum Telefon greifen und dich einladen. Zuletzt gilt: Vor dem Absenden einfach nochmal kurz das Anschreiben und die Anhänge checken. Die Bildcollage vom letzten Geburtstag ist dir mittlerweile selbst schon peinlich. Richtig derbe wird’s aber, wenn du so etwas versehentlich an die Bewerbungs-Mail anhängst.

Team Karriere Boost

Team Karriere Boost

Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Gruppe, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

Send this to a friend