Videobewerbung

Dein Bewerbungsvideo: Der innovative Weg zum Traumjob

Vorstellungsgespräche im Unternehmen sind in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Social Distancing erst einmal auf Eis gelegt. Dennoch kein Grund auf Bewerbungen zu verzichten! Mit einem kreativen Bewerbungsvideo und in Videochats kannst du dich dem potenziellen Arbeitgeber von deiner besten Seite zeigen. Worauf es dabei ankommt, verrät dir unser Beitrag.

Fast wie im persönlichen Gespräch: Der Videochat

Ähnlich wie beim „echten“ Vorstellungsgespräch ist im Video-Interview die nonverbale Kommunikation durch Körpersprache, Mimik und Gestik sehr wichtig. Am besten bereitest du dich also genauso intensiv darauf vor. Im Videotelefonat hast du ganz ähnliche Möglichkeiten, um dich und deine Persönlichkeit zu präsentieren.

Bewerbungsvideo für deine Reputation

Ausgefeilte Lebensläufe und gepflegte Xing- oder LinkedIn-Profile sind mittlerweile selbstverständlich. Mit einem kreativen Bewerbungsvideo hebst du dich von der Bewerbermasse positiv ab. Gerade im Bewegtbild kannst du dich als vielseitige und authentische Persönlichkeit darstellen. Präsentiere deine wichtigsten Soft-Skills bildhaft direkt im Video!

Die Unternehmen sind von kreativen Einfällen oft positiv überrascht und werden es dir danken. Zum einen sparst du den Personalern mit einem aussagekräftien Video viel Zeit und Mühe. Schließlich müssen sie sich nicht durch trockene Lebensläufe quälen. Zum anderen kannst du in kurzer Zeit ein lebendiges und umfassendes Bild von dir vermitteln. Gerade wenn Charisma und Ausdrucksfähigkeit in deinem Traumjob eine wichtige Rolle spielen, kannst du mit einer Videobotschaft besonders gut punkten.

Darauf kommt es an: Deine „Story“

Ein selbst konzipiertes Bewerbungsvideo bedeutet zunächst einmal Arbeit. Denn du bist nicht nur Hauptdarsteller*in, sondern auch zuständig für Drehbuch, Regie, Licht und Produktion. Das Wichtigste ist eine gute Planung, denn für Videobewerbungen gibt es noch keine Standards. Das hat den großen Vorteil, dass du bei der Gestaltung absolute Freiheit genießt. Mache dir also Gedanken: „Wer bin ich und wer will ich sein? Wer kann ich sein?“ Du musst hinter dem stehen, was du vermitteln willst.

Diese Anregungen helfen dir, um deine inhaltliche Botschaft gut zu planen:

  • Jobanzeige und Unternehmen: Für welchen Job willst du dich bewerben und was wird für diese Stelle gefordert? Warum willst du dich gerade bei dieser Firma bewerben?
  • Deine „Story“: Was sind deine Erfahrungen und Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle? Auch deine Motivation muss im Video überzeugend rüberkommen. Identifiziere passende und dich für den Job qualifizierende Stationen in deinem Lebenslauf. Auf dieser Basis findest du die Argumente, die dich zum idealen Kandidaten für diesen Job machen. Überlege auch, welche Hobbys und sonstigen Aktivitäten dazu passen könnten.
  • Zeitliche Reihenfolge: Bringe nun alles in eine logische Reihenfolge. Überlege dir einen „roten Faden“ für deine Geschichte, die du erzählen willst.

Die Technik

Die Technik spielt meist nur eine untergeordnete Rolle. Eine gute Smartphone-Kamera mit Full-HD-Aufnahmen, findet sich sicher in deinem Freundes- oder Familienkreis. Besorge dir auch ein (Handy-)Stativ, denn das verschafft dir einen weiteren Qualitätssprung. Lass dir am besten von einem Freund/einer Freundin bei der Aufzeichnung helfen.

Hier ein paar Tipps für die praktische Umsetzung

  • Auswahl des Hintergrunds: Er sollte so gewählt werden, dass er interessant und spannend wirkt. Zudem sollte es nicht zu viel Bewegung im Hintergrund geben, damit dies nicht von deiner Person ablenkt.
  • Deine Kleidung darf nicht die Farbe des Hintergrunds haben. Sie sollte sich gut davon abheben, damit deine Konturen deutlich sichtbar sind.
  • Deine Körpersprache ist, wie bei einem klassischen Vorstellungsgespräch, ein wesentliches Merkmal deiner Selbstdarstellung. Gut ist es, wenn du eine Balance zwischen Stillstehen und vereinzelten stimmigen Armbewegungen findest. So wirkst du weder zu statisch noch zu hektisch.
  • Acht auf die richtigen Lichtverhältnisse, z. B. durch das Führungslicht (seitlich nah am Körper) und das Fülllicht (seitlich weiter weg vom Körper).

Tipp: Vielleicht hilft das AIDA-Marketingmodell für dein Bewerbungsvideo weiter (Attention, Interest, Desire, Action), um den Wunsch zu wecken dich kennenzulernen. Am Ende deiner Selbstpräsentation sollte der Gesprächspartner am besten gleich zum Telefonhörer greifen wollen, um dir den Job zu geben.

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Bewerbungsvideo

Im Buch „Bewerben mit Videos und Videochat“ erfährst du, wie du eine Videobewerbung planst und durchführst, was du beim Videosetting beachten solltest und welche Technik du brauchst. Zudem findest du viele kreative Ideen und Anregungen, um dich von deiner besten Seite zu präsentieren.

Team Karriere Boost

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