Burnout, Boreout, miese Bezahlung: Wann ist ein Jobwechsel angesagt?

Nach dem Vorstellungsgespräch dachtest du, du hast den Traumjob in der Tasche. Doch dann kam ziemlich schnell die Ernüchterung: Montag für Montag schleppst du dich lustlos ins Büro, denn deine Erwartungen decken sich leider überhaupt nicht mit der Realität im Unternehmen. Auch wenn du noch nicht lange im neuen Job bist, kann es bereits Zeit sein, über einen Jobwechsel nachzudenken.

Meeting-Monotonie und Deadline-Druck statt cooler Job

Statt Entwicklungsperspektiven herrscht monotone Routine und das schon seit Wochen. Und anstatt Zeit zu haben, dich in die neuen Aufgaben einzuarbeiten und all die neuen Dinge zu lernen, hetzt du von Meeting zu Meeting und von Deadline zu Deadline. Der Stapel unerledigter Aufgaben nimmt derweil epische Ausmaße an – das kann ja schließlich gut noch schnell der Neue machen. Sehnsüchtig hörst du deinen Kumpels zu, wenn sie von ihren spannenden Projekten und aufregenden Dienstreisen sprechen. Ob das überhaupt alles Sinn macht, was du da tust, fragst du dich besser erst gar nicht – und erst recht nicht, warum du für so wenig Kohle überhaupt morgens aufstehst. Kurzum, du bist restlos bedient.

Jobwechsel: Sprung ins kalte Wasser oder lieber doch noch überlegen?

Auch wenn es ein Sprung ins kalte Wasser ist und deine Eltern sich besorgt fragen, was dann nur aus dir werden soll: Manchmal heißt es einfach Abschied nehmen und auf zu neuen Ufern. Klar will so etwas gut überlegt sein. Schlechte Tage und temporäre Durchhänger hat jeder. Lässt sich der tägliche Frust aber nicht mehr kompensieren, solltest du dringend in dich gehen. Manchmal kann so eine kleine Selbstreflexion dir auch schon zeigen, dass der Job zwar manchmal nervt, aber so grundsätzlich doch ganz ok ist. Wenn nicht, lautet die Lösung dann tatsächlich: Nur Mut! Besser wieder rein ins Abenteuer Jobsuche als die nächsten Wochen und Monate weiter Frust, Langeweile und Enttäuschungen ansammeln.

Team Karriere Boost

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